2005

Anlage für Gebirgsloris

Mit der Errichtung einer begehbaren Anlage für Gebirgsloris beteiligte sich unser Verein erstmals an einem größeren Zooprojekt. Einen von Besuchern wenig frequentierten Bereich galt es, mit überschaubaren Aufwand in eine attraktive Tieranlage zu verwandeln.

25.000 € konnten wir beisteuern und auch der Ankauf einer größeren  Gruppe Loris aus dem Loropark Teneriffa wurde durch uns finanziert.

Leider haben es sich unsere Vögel angewöhnt, auf Grund ihrer Zutraulichkeit die Anlage gerne mal auf den Schultern der Besucher mit zu verlassen, so dass die Voliere nicht durchgängig behehbar ist. Während der Saison wird daher an den Wochenenden sowie an Feiertagen das Gehege durch unsere "Lori-Gruppe" betreut. Die Zoobesucher haben dann die Möglichkeit, das muntere Papageienvölkchen nicht nur aus der Nähe zu betrachten, sondern auch selbst mit einem kleinen Becher Nektar füttern zu dürfen.

Die Besonderheit bei Loris besteht darin, dass sie, im Gegensatz zu den meisten anderen Papageien, nicht Sämereien aufnehmen oder gar harte  Kerne knacken können, sondern mit ihren Pinselzungen den Nektar von  Blüten regelrecht herausbürsten. Auch Beeren, Früchte sowie Insekten  und deren Larven gehören zum Nahrungsangebot. Gebirgsloris haben ihre  natürliche Heimat in Australien und Tasmanien, wo sie weit verbreitet sind.

Auch wenn man Gebirgsloris mittlerweile in vielen zoologischen Gärten  beobachten kann, zählen sie doch auf Grund ihrer Farbenpracht ("Allfarblori") und ihrer Zutraulichkeit zu den Besucherlieblingen.